Vor einem Jahrzehnt verhindert, und jetzt pressierts

Als vor rund einem Jahrzehnt von Nicht-CSUlernVorschläge für verschiedene Varianten von Ortsumgehungen vorgelegt wurden, hat die CSU den Einstieg in die weiteren Planungen, und somit die Realisierung verhindert.

Damals ging das „renommierte Institut“ von einer Entlastung über eine Südtangente von ca. 2.000 Kfz aus … heute sind es 5.000 Kfz.

Einige der damaligen Verhinderer sind heute Befürworter, und auf einmal pressiert es ungemein.

Der Stadtratsbeschluss, sich mit dem Verkehrsthema in einem überfraktionellen Ausschuss näher zu beschäftigen, und das von der BG zusammen gestellte Konzept durchzuarbeiten, war wohl nur ein „Ruhigstellungsbeschluss“. Aber gerade das Aussieben von illusorischen Idee (weil kein Grund zu bekommen ist, oder die Finanzierung nicht gesichert ist) hätte dazu geführt, dass man in kleinen Schritten kurz-, mittel und auch längerfristig zumindest die zu erwartende Mehrbelastung durch das neue Parkhaus auffangen könnte.

Aber die BG-FREIE WÄHLER wollen keineswegs um jeden Preis Recht bekommen. Außerdem vertrauen wir darauf, dass die Freyunger Bevölkerung das Ratsbegehren als das erkennt, was es ist:

Ein kluger taktischer Schachzug aus politischem Kalkül, um die Verantwortung auf andere Schultern abzuwälzen.

Wir sind der Meinung, dass zuerst die Hausaufgaben zu machen sind. Wenn sich die Spreu vom Weizen getrennt hat (nur noch Machbares übrig bleibt) ist unserer Meinung nach ein Ratsbegehren nicht mehr erforderlich.

Das Ratsbegehren verhindert keineswegs, wie den Älteren bereits schriftlich mitgeteilt wurde – warum überhaupt nur den Älteren?? -, eine Entwicklung auf Jahrzehnte. Das Ratsbegehren hat nur 1 Jahr Gültigkeit; ab Januar 2014  ist wieder alles offen.

 

Aus diesem Grund können wir von der BG-FREIE WÄHLER nach reiflicher Überlegung nur empfehlen, am 20. Januar 2013 zum Ratsbegehren zu gehen, und mit NEIN abzustimmen.

 

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