Der alte Mann, der einfach keine Ruhe geben kann

Hannes Burger war einmal ein sehr geachteter Journalist und Nockherbergschreiber…

…jetzt ist es nur noch peinlich, wie er von auswärts her – für die PNP darf er nicht mehr schreiben  – unsere Stadt und auch den gesamten Landkreis mit seinen Lobhudeleien auf die CSU und seinen Hasstiraden auf demokratisch gewählte „Andersgläubige“  in der Öffentlichkeit blamiert. Wo bleibt hier das „Mir mias ma zamhoitn“ , das unser Landrat Ludwig Lankl so gerne einfordert?

Es wird endlich Zeit, diesen Herrn als Landkreis-/Niederbayernbotschafter abzulösen!!

 

Auf den letzten Artikel hin sah sich die BG-Fraktionssprecherin Maria Degner zu einem Leserbrief an die Adresse des Straubinger Tagblattes veranlasst:

Nachdem in Ihrer Zeitung Herr Burger bereits etliche Male über die Stadträte der BGStuL-FW in Freyung Unwahres berichtet, sehen wir uns veranlasst einen Leserbrief zu verfassen und bitten diesen in allen Ausgaben in denen die Kolumne erschienen ist,  zu veröffentlichen.

Zu „Wo`s im Woid brennt“ von Hannes Burger – im Straubinger Tagblatt – -27.3.2013-

Obiger Artikel des Hannes Burger kann nicht ohne Richtigstellung hingenommen werden.

Wo hat Herr Burger seine Informationen und sein Hintergrundwissen über die Stadtratsentscheidungen in Freyung her? Zum wiederholten Male werden in Ihrer Kolumne Falschinformationen wiedergegeben und wir fragen uns, woher kommen diese Informationen? Wir haben Herrn Burger noch in keiner Stadtratsitzung unter den Zuhörern gesehen.

Seine Aussage „…..Freyung braucht keine Wutbürger, denn die hat Freie Wähler im Stadtrat, die gegen alles stimmen, was seit 2008 an neuem passiert… “ sehen wir als Beleidigung an und derartige Aussagen darf ein Landkreisbotschafter/Niederbayernbotschafter nicht loslassen. Soll er nicht für alle Landkreisbürger Botschafter sein, oder ist er nur als Vertreter für die CSU-Bürger des Landkreises Freyung-Grafenau berufen? Es ist auch nicht schön, einen Stadtratskollegen als „Wuchtigen Wichtel“ beschimpft zu sehen, egal welcher Couleur dieser ist.

Herr Burger unterstellt uns FW, dass wir gegen alles neue in Freyung stimmen. Was meint er damit? Wir, die vier Stadträte Freien Wähler, haben seit 2008 fast allen größeren Projekten, wie Mehrgenerationenhaus, Kirchplatzerneuerung, verschiedene Grundstückskäufe durch die Stadt, Nahwärmenetz, Solaranlagen, und zuletzt dem Bau des Seniorenheims in Freyung, zugestimmt. Auch der Bau des neuen Stadtplatzcenter wurde befürwortet.

Aber: wir haben halt in den Stadtratsitzungen nachgehakt, nachgefragt und verlangen von Seiten der Stadtverwaltung und des Bürgermeisters mehr Informationen. Ja und manchmal haben wir auch Beschlüsse, wie in anderen demokratisch geführten Städten und Gemeinden allgemein üblich, auch abgelehnt. Zum Beispiel haben wir dagegen gestimmt, dass die Stadt 3 Millionen EURO für die Nutzung von 138 Parkplätzen im neuen Stadtplatzcenter ausgibt. Unserer Meinung nach braucht ein Lebensmittelvollsortimenter mit 1500 qm Fläche und ein Kinocenter mit 4 Kinosälen nicht nur die von den Investoren finanzierten 50 oder 60 Parkplätze sondern sämtliche knapp 200 Parkplätze und die Eigentümer/Investoren sollten unserer Meinung nach diese Parkplätze selbst finanzieren. Warum soll die Stadt und somit die Bürger dies zahlen?  Meint der Schreiber mit seiner Aussage dass die Freien Wähler „… gegen alles stimmen…“, etwa diese Parkplatzangelegenheit, oder was konkret meint er bzw. will er dem Leser durch seinen Bericht vermitteln? Derartige Verunglimpfungen von uns Freien Wählern in Freyung lesen wir in dieser Kolumne, wie bereits erwähnt, nicht zum ersten Mal. Ich bin aus familiären Gründen häufig in Lam und dort wundert man sich schon sehr, warum in dieser Form über unsere Stadt und die Stadtratsarbeit berichtet wird. Wenn schon im Straubinger Tagblatt über die Stadtratsarbeit in Freyung berichtet wird, dann bitte „Roß und Reiter“ nennen anstelle bestimmte Gruppierungen, die einem vielleicht persönlich nicht so liegen, zu verunglimpfen und in einem völlig falschen Bild darzustellen. Gute Pressearbeit sieht anders aus.

Maria Degner

Fraktionssprecherin

für die Stadtratsfraktion BGStuL-FW in Freyung